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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

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EAM Rising Stars

EAM Nachwuchsförderung – ein Überblick

November 2014

Befristete Verträge über Jahre hinweg, eine schlechtere Bezahlung als in der Industrie und wenn es dann doch nichts wird mit der Professur, ist es für eine Karriere in der freien Wirtschaft oft zu spät. Und wo ist da noch Platz für Kinder und Familienplanung? Um junge Wissenschaftler zu fördern und verlässliche Karrierewege anzubieten hat der Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) bereits 2007 zwei Programme ins Leben gerufen. Die neun in diesem Rahmen neu geschaffenen Professuren umfassen zwei EAM Awards (W2) und sechs Rising-Star-Juniorprofessuren (W1) sowie eine Industrial Liaison Juniorprofessor (W1). Alle neun Professuren wurden offen für alle Forschungsbereiche des EAMs ausgeschrieben und alle Juniorprofessuren haben eine Tenure-Track-Option. Augenblicklich laufen die Berufungen für bis zu zwei Juniorprofessuren, die in der zweiten Förderperiode geplant sind.

Ziel der Programme ist es, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit hohem wissenschaftlichem Potential nach Erlangen zu holen oder ambitionierte Nachwuchswissenschaftler in Erlangen zu halten. Zur Gründung einer eigenen Forschungsgruppe, erhält jeder Rising Star die Summe von 360.000 Euro, die er flexibel nutzen kann. Diese neu geschaffenen W1 Juniorprofessuren, geben jungen Akademikern die Chance, durch selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, die Qualifikationen für eine volle Professorenstelle zu erlangen. Noch besser ausgestattet sind die zwei EAM Awards (W2), die mit einem Preisgeld von 750 000 Euro, zur freien Verfügung für den Wissenschaftler, dotiert waren. Diese Awards dienten dazu, außergewöhnliche junge Forscherpersönlichkeiten mit exzellentem Track Record bei Publikationen und erster Lehrerfahrung nach Erlangen zu holen.

Positive Erfolgsbilanz

Nach fast sieben Jahren Clusterlaufzeit lässt sich eine sehr erfolgreiche Bilanz der beiden Programme ziehen. So konnten Top-Wissenschaftler gewonnen und in Erlangen gehalten werden. Strukturen an der FAU wurden nachhaltig verändert, zum Beispiel durch die Etablierung des Tenure Track Verfahrens in Erlangen und schnellere Berufungsverfahren. Alle EAM Juniorprofessoren wurden schnell in das Forschungsgebiet ihrer Wahl integriert und wirken in vielen neu eingerichteten Gemeinschaftsprojekten, wie neuen Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs mit. Zwei Professorinnen (Ana Smith und Sabine Maier) wurden zu Mitgliedern im "Förderkolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften" ernannt. Bastian Etzold ist Koordinator des EU Projekts SusFuelCat.
Gleich drei Professorinnen wurden mit dem begehrten ERC Starting Grant ausgezeichnet die beiden Juniorprofessorinnen Ana Smith (2013) und Sabine Maier (2014), sowie die EAM Award Preisträgerin Jana Zaumseil (2012) erhielten den ERC Starting Grant in Höhe von 1.5 Millionen Euro. Jana Zaumseil wurde zudem 2010 als jüngste Professorin mit dem mit 1 Mio. Euro dotierten Alfried Krupp Preis ausgezeichnet.
Mit dem zweiten EAM Award Preisträger Hannsjörg Freund konnte 2012 ein Experte im Bereich modellbasierter Entwürfe optimaler chemischer Reaktoren gewonnen werden. Er verbindet in idealer Weise die Ingenieurwissenschaften / Katalyse mit dem Forschungsbereich A3 Multiskalenmodellirtung und Simulation. Er hat bisher den Chemical Engineering Science „Most Cited Paper 2003-2006“ Award und den Hanns Hofmann-Preis der ProcessNet "Fachgruppe Reaktionstechnik erhalten. Hannsjörg Freund hat auch im Juni diesen Jahres die Funktion des Sprechers der EAM Graduiertenschule von Jana Zaumseil übernommen.

Sprungbrett für die Wissenschaftliche Karriere

Wo hochkarätige Wissenschaftler erfolgreich forschen und lehren bleiben Rufe an andere Universitäten nicht aus. Im Rahmen ihrer Rufabwehr konnten drei Juniorprofessuren bereits verstetigt werden; als W2 (Robin Klupp Taylor und Ana Smith) oder W3 (Michael Stingl). In der internen Evaluation an der FAU, nach einem abgelehntem Ruf nach Belfast, befindet sich gerade Juniorprofessor Bastian Etzold. Drei Nachwuchswissenschaftler nutzten ihre Position als Sprungbrett um an anderen Universitäten einen Schritt höher in der Karriereleiter aufzusteigen. Beispielweise nahm EAM Rising Star Prof. Dr. Sandra Korte-Kerzel, aus dem Bereich Werkstoffmikromechanik, 2013 einen Ruf als Direktorin des Instituts für Metallkunde und Metallphysik an der RWTH Aachen an. EAM Award Preisträgerin Jana Zaumseil hat den EAM Ende Oktober 2014 verlassen, um einen Ruf auf die W3 Professur Angewandte Physikalische Chemie“ (Fakultät für Chemie und Geowissenschaften) an der Universität Heidelberg anzunehmen. Juniorprofessor Grayme Whyte wechselte im September als Associate Professor an die Heriot Watt University in Edinburgh.

Der EAM ist sehr stolz auf all diese jungen Akademikerinnen und Akademiker, unabhängig davon ob sie in Erlangen bleiben oder nicht. Brachten sie doch viele neue Ideen und Schwung in den Cluster, was zu zahlreichen spannenden neuen Forschungsschwerpunkten sowie zu nationaler und internationaler Anerkennung führte. Weiterhin konnten die Juniorprofessoren, die weniger administrative Tätigkeiten innehaben, ihre ganze Energie in Forschung und ihre Lehre stecken. Ohne Zweifel ist die EAM Strategie junge Akademikerinnen und Akademiker auf den ersten Stufen der Karriereleiter zu unterstützen ein Erfolgskonzept, von dem die Universität für die Zukunft profitieren wird.

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